Prof.

Prof.

ERIK RÖTHELE

Energiedesign und Energieeffizienz für Gebäude im Planungs- und Bauprozess
Frankfurt University of Applied Sciences

Energiedesign und Energieeffizienz für Gebäude im Planungs- und Bauprozess
Frankfurt University of Applied Sciences

Integrales Planen

Ganzheitliches Denken und Handeln ist für mich mehr als ein Konzept – es ist eine Haltung, die alle Lebensbereiche durchdringt. Dieser Haltung wohnt eine Quelle der Bewusstheit inne, mit der wir die Hintergründe und Wechselwirkungen von Systemen, Dingen und des Lebens ergründen können.
In diesem Sinne betrachte ich die Nachhaltigkeit als Kernthema integralen Planens und Bauens. Wenngleich eben diese Nachhaltigkeit als umfassendes Thema oftmals abstrakt erscheint, ist sie doch greifbar und konkret. Die 17 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele sollten wir ernst nehmen und in unserem Umfeld umsetzen.  Außerdem können wir das Drei-Säulen-Modell in Lehre, Planung und Umsetzung zielführend und effizient anwenden. Ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit stellen eben diese drei Säulen dar. Jede einzelne von ihnen hat dieselben drei Umsetzungsstrategien: Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Die Anwendung dieser Strategien im Sinne der drei Säulen führt von der nachhaltigen Konzeption über die Planung zu nachhaltiger Architektur.

Die Mittel sind vorhanden. Genau diesen Weg möchte ich in Forschung, Lehre und Umsetzung aktiv gestalten. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie mir gerne schreiben – ich freue mich auf Ihre Nachricht.

"Ganzheitliches Planen berücksichtigt aus meiner Sicht den Einsatz sämtlicher Ressourcen im Lebenszyklus. Es schafft damit den nächsten Schritt vom Energie-Design hin zu dem was ich gerne Ressourcen(gerechtes)-Design nenne."

Prof. Erik Röthele

Klimagerechte Architektur​

Wir erreichen integrale Gebäudekonzepte, wenn wir die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik als ein System begreifen, das Nutzer und Nutzung ebenso berücksichtigt wie den Standort als klimatischen, sozialen und kulturellen Einfluss. Dies begünstigt eine moderne Interpretation des autochtonen Bauens, welches oftmals eine äußerst intelligente Form von klimagerechter Architektur ist, da es das Wissen und die Erfahrung von Jahrhunderten des Bauens nutzt.
In diesem Sinne verbindet klimagerechte Architektur bauphysikalische, technische und konstruktive Anforderungen und führt sie im Entwurf zu einem gestalterischen Ganzen.

Bauen mit Bestand

Wenn gleich die Suffizienz in den letzten Jahrzehnten, die von Planern und Auftraggebern am wenigsten umgesetzte Strategie war findet hier gerade ein gesellschaftlicher Wandel statt. Indikatoren hierfür sind beispielsweise der Erfolg der Bewegung Fridays for Future, die weitere Bewegungen wie Scientists,  Teachers oder Parents for Future hervorgerufen hat. All dies kann nachhaltiger Architektur einen bedeutenden Schub verleihen und das Erreichen unserer Klimaziele begünstigen. Hierzu ist es jedoch unabdingbar, dass es uns gelingt die Sanierungsquote und das Bauen mit Bestand – auch im Sinne konsistenten Handelns, drastisch zu erhöhen.

Schriften

Vita

Lehre

Vorträge

Projekte

Forschung

Rezensionen

L&W Energie

Zeichnungen

Kontakt